Angst
Behandung von Angst und Panikattacken
Körperliche und psychische Angstreaktionen in Leistungs-, Prüfungs- und Alltagssituationen werden häufig als sehr belastend erlebt. Es sind persönlich bedeutsame Gelegenheiten, die von den Betroffenen als schwer kontrollierbar geschildert werden. Das Ziel, dabei völlig „cool“ und kontrolliert zu bleiben, ist unrealistisch und kann das Gegenteil bewirken. Das Bemühen, die Angst und Anspannung zu überspielen und zu unterdrücken, kann erst recht einen verkrampften und unnatürlichen Eindruck vermitteln.
Ängste können in folgenden Situationen auftreten:
- Angst und Panik im Alltag:
Schwierigkeiten in besonderen Situationen (auch Phobien genannt). Flugangst, Platzangst, Höhenangst, Angst vor Menschen, und Tieren / z.B. Hundephobie, Angstattacken / Panikattacken etc.
- Prüfungsangst:
Mündliche und schriftliche Prüfungen in der Schule oder in der beruflichen Weiterbildung, Führerscheinprüfung, Bewerbungen und Einstellungstests bei Firmen.
- Sportliche Betätigung und Wettkämpfe:
Sportliche Veranstaltungen und Leistungssport, Vorführungen.
- Vorträge und Aufführungen:
Referate, öffentliches Vorsprechen, Vorspielen oder Singen, Musik- oder Theateraufführung, im Beruf bei Repräsentationsaufgaben und Vorträgen.
- Prüfungen, Bewerbungsgespräche, Vorträge, Aufführungen etc.
- Vor lauter Anspannung können sie nicht richtig lernen, und in der Prüfung fällt ihnen nichts ein.
psychaspekt - Reto Mischol, MSc - Fachpsychologe FSP
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